Relief Chinas
China: Böden und Höhenstufen
[Quelle: SEYDLITZ Mensch und Raum. Gymnasiale Oberstufe. Hrsg.von Artur Behr u.a. Berlin: CVK und Schroedel 1988, S. 158]
Großräumliche Gliederung
"Tiefebenen (10% der Gesamtfläche von 9,6 Mio km2),
Berg- und Hügelländer (9%), Beckenlandschaften (15%), Hochflächen
(30%) und Hochgebirge (36%) markieren eine Gitterstruktur von naturräumlichen
Einheiten, die in Landstaffeln zum Pazifik hin abfallen." [Quelle: ebda., S.
158]
Gliederung des Landes nach der Höhe
|
Höhe über NN
|
Fläche
|
Anteil
|
| unter 500 m |
2.417.000 qkm
|
25,18%
|
| 500 -1000 m |
1.625.000 qkm
|
16,93%
|
| 1000 - 2000 m |
2.399.000 qkm
|
24,99%
|
| 2000 - 3000 m |
676.000 qkm
|
7,04%
|
| über 3000 m |
2.483.000 qkm
|
25,86%
|
| Statistisches
Jahrbuch 1999 |
Chinas Oberfläche fällt von West nach Ost in vier Stufen ab:
im Westen das Qinghai-Tibet-Plateau mit einer durchschnittlichen Höhe über 4000 m mit Kunlun und Himalaya als bedeutendsten Bergketten;
die Plateaus der Inneren Mongolei und von Yunnan-Guizhou sowie die Becken von Tarim, Junggar und Sichuan mit einer Höhe von 1000-2000 m ü.NN;
die dritte Stufe mit Höhen zwischen 500 und 1000 m beginnt an der Linie des Größeren Hinggan und erstreckt sich über die Taihang-, Wushan- und Xuefeng-Höhen ostwärts zur Küste. Von Norden nach Süden befinden sich in diesem Bereich das Nordost-Becken, das Nordchinesische Becken und das Becken des mittleren Unterlaufs des Yangtze;
die vierte Stufe schließlich bilden die teilweise schmalen Küstenstreifen sowie die Große Ebene zwischen dem Unterlauf des Yangtze im Süden und Beijing im Norden.
|
Satellitenaufnahme der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA); Aufnahmehöhe 837 km. Für Darstellung der Aufnahme in voller Grösse bitte anklicken. |
| Topographische und politische Karte Chinas (Stand 2001). Für Darstellung der Aufnahme in voller Grösse bitte anklicken. |
 |
Links:
China - Relief
Karten zur physischen Geographie Chinas
Wolfgang Taubmann, Wirtschaftsgeographische Grundlagen und aktuelle räumliche Veränderungen
© Hans-Peter Hein