![]() Aufnahme des ESA-Satelliten Proba vom 30.7.03 |
![]() [Quelle: FRANKFURTER RUNDSCHAU, 6.2.2002] |
Staudamm verdrängt hunderttausende Menschen PEKING, 5. Februar (epd). Für den umstrittenen Drei-Schluchten-Staudamm am Jangtse-Fluss will China in diesem Jahr 15,1 Milliarden Yuan (rund 2,1 Milliarden Euro) ausgeben. Wie die Pekinger Volkszeitung berichtet, sind gut die Hälfte dieser Summe (8,7 Milliarden Yuan) für die Umsiedlung von Bewohnern im Staudammgebiet der zentralchinesischen Provinz Hubei vorgesehen. Insgesamt soll der Damm 180 Milliarden Yuan kosten, von denen 73 Milliarden seit 1993 ausgegeben wurden. Bis 2001 wurden mehr als 418000 Menschen umgesiedelt, 803 Industrieunternehmen und Bergwerksbetriebe verlegt oder ganz geschlossen. Im Jahre 2002 müssen weitere 143700 Menschen ihre Häuser verlassen. Sie sollen in andere Provinzen oder in neu gebaute Orte weiter höher an den Berghängen des Jangtse-Gebietes ziehen. Insgesamt werden mehr als 1,1 Millionen Menschen ihre Heimat verlieren. |
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Die FRANKFURTER RUNDSCHAU berichtet am 10.4.2003 über die endgültige Sperrung der Drei Schluchten für die Touristenschiffahrt |
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| ein Problem vieler chinesischer Flüsse ist die ungefilterte Einleitung von Abwässern, wie hier am Jangtse in der Nähe von Chongqing |
in der Nähe von Wanxian am Jangtse waren diese Emissionen zu beobachten |
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Das Projekt, den Wassermangel der Nordchinesischen Tiefebene durch einen gigantischen Kanal auszugleichen, der Wasser aus dem System des Changjiang (Yangtse) bis Beijing zu leitet, wird schon viele Jahre diskutiert. Nachdem zwei Dürrejahre den akuten Wassernotstand in Nordchinas Großstädten vorführten, beschloß die Regierung nun, den Plan in die Realität umzusetzen. Hauptziel des Projekts ist es, die Wasserversorgung der Hauptstadt Beijing zu sichern. Trotz des Beschlusses geht die Debatte um Sinn und Nutzen des Projekts weiter. |
![]() Plastikmüll ist weitverbreitet |
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